Wer bei liglinex.com Erfahrungen sucht, sieht meist ein hohes Guthaben auf der Handelsoberfläche und kommt nicht an das Geld. Eine Behördenwarnung gibt es bislang nicht: Einträge bei BaFin, FMA, FINMA, Watchlist Internet oder IOSCO fehlen. Seit August 2026 haben sich bei uns drei Personen aus der Schweiz gemeldet, die nach eigenen Angaben nicht auszahlen konnten. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).
Was über liglinex.com bekannt ist
Die Domain liglinex.com wurde laut Registerdaten am 15.06.2026 registriert, der Handelsbereich liegt unter trade.liglinex.com. Bei unserer Prüfung Anfang November 2026 antwortete liglinex.com nicht, und trade.liglinex.com lieferte nur eine leere Anwendungsseite. Weder Betreiberangaben noch ein Impressum mit prüfbarer Anschrift waren auffindbar.
Keine Behördenwarnung heißt nicht, dass das Angebot zugelassen ist oder kein Fehlverhalten vorliegt: Warnungen erscheinen oft erst mit Abstand. Auffällig ist der zeitliche Ablauf. Zwischen der Registrierung der Domain und der ersten Meldung bei uns lagen nur etwa zwei Monate; beim ersten Kontakt einer betroffenen Person war die Domain erst wenige Wochen alt.
liglinex.com Erfahrungen: Was Betroffene berichten
Die drei Meldungen stammen alle aus der Schweiz, die Betroffenen scheinen sich nicht zu kennen. Zusammengefasst und ohne persönliche Angaben:
- Einstieg: Ein persönlicher „Berater“, erreichbar über eine Support-Adresse, habe zu einem Einstieg im niedrigen dreistelligen Frankenbereich geraten.
- Einzahlung: Gekauft worden seien Ethereum und Bitcoin bei einer Kryptobörse, anschließend weitergeleitet an eine Wallet. In einem Fall habe die Plattform einen Betrag „geliehen“, wodurch das angezeigte Guthaben stieg.
- Angezeigtes Guthaben: Angezeigt worden seien einige tausend Franken; nach dem Verkauf seien nur Bruchteile davon angekommen.
- Hürde bei der Auszahlung: Das Konto sei „nicht freigeschaltet“. Verlangt worden sei eine Nachzahlung im niedrigen vierstelligen Frankenbereich, weil die Einzahlung angeblich zu niedrig gewesen sei.
- Verlauf: Eine Person lehnte die geforderte Zahlung ab, eine andere habe seit rund vier Monaten nichts mehr gehört.
Der Schaden liegt nach den Angaben zwischen einigen hundert Franken und einem niedrigen vierstelligen Betrag. Ob echte Geschäfte dahinterstanden, ist nicht bekannt; ein angezeigter Kontostand belegt nicht, dass das Geld vorhanden ist.
Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden
Alle drei Meldungen beschreiben denselben Ablauf: kleiner Einstieg, hohes angezeigtes Guthaben, Auszahlung nur gegen weitere Zahlung. Seriöse Broker nennen Mindesteinlagen vor der Kontoeröffnung, verlangen für eine Auszahlung keine Vorabzahlung und verrechnen Gebühren mit dem Guthaben. Von Steuern oder einer Geldwäscheprüfung ist in den Meldungen nicht die Rede; solche Gründe werden aber in vergleichbaren Fällen oft nachgeschoben.
Was Sie jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten: Weder für eine „Freischaltung“ noch für Steuern oder Gebühren; den Kontakt zum „Berater“ beenden.
- Beweise sichern: Transaktions-IDs, Wallet-Adressen, Börsenbelege, Chatverläufe, E-Mails und Screenshots der Handelsoberfläche.
- Kryptozahlungen nachverfolgen lassen: Zahlungen in Kryptowährungen lassen sich auf der Blockchain verfolgen; endet die Spur bei einer regulierten Börse, können Ermittler dort Auskünfte einholen. Bei Banküberweisungen erstatten wir eine Verdachtsmeldung an die FIU.
- Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
- Börse und Bank informieren: Die Kryptobörse über die Weiterleitung unterrichten; bei einer Überweisung die Bank zeitnah um Prüfung eines Rückrufs bitten.
- Behörden informieren: In der Schweiz lässt sich der FINMA eine Meldung erstatten, in Deutschland nimmt die BaFin Hinweise entgegen.
- Vorsicht vor Folgeangeboten: Angebliche Helfer, die nach einem Verlust Vorschüsse verlangen, sind ein Risiko.
Häufige Fragen zu liglinex.com
Ist liglinex.com seriös oder Betrug?
Das können wir nicht abschließend beurteilen, und ob Betrug vorliegt, haben Gerichte zu klären. Eine Behördenwarnung haben wir nicht gefunden; auffällig sind aber die gleichartigen Schilderungen aus der Schweiz, die junge Domain und die fehlenden Angaben zum Betreiber. Wir raten zu großer Vorsicht.
Warum zahlt Liglinex nicht aus?
Betroffene nennen ein nicht freigeschaltetes Konto und eine geforderte Nachzahlung. Sichern Sie Screenshots und Transaktionsbelege, bevor Sie handeln.
Kann ich mein Geld von Liglinex zurückbekommen?
Das kann niemand zusagen, und in vielen Fällen gelingt keine Rückzahlung. Wichtig sind frühe Schritte: Bank, Belege, Anzeige. Je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen; eine Rückzahlung kann aber niemand zusagen.
Wo kann ich Liglinex melden?
Bei der Polizei per Strafanzeige, selbst oder mit unserer Unterstützung. Zusätzlich lassen sich Hinweise an die FINMA oder die BaFin richten.
Fazit
Zu liglinex.com gibt es keine Behördenwarnung, wohl aber drei gleichartige Meldungen über Auszahlungen, die an Nachzahlungen geknüpft werden. Wer betroffen ist, sollte nichts nachzahlen und Belege sichern. Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.
Quellen: FINMA-Warnliste (kein Eintrag), BaFin-Veröffentlichungen (kein Eintrag), Registerdaten (RDAP), eigene Prüfung der Websites. Stand: 04.11.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.
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Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.
Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

