Wer bei klever-beratung.de Erfahrungen sucht, hat sich vermutlich auf eine der dort ausgeschriebenen Homeoffice-Stellen beworben oder überlegt es noch. Am 06.11.2026 hat die BaFin vor diesen Jobangeboten gewarnt; nach ihrer Darstellung könnten Bewerber dazu gebracht werden, fremde Zahlungen über das eigene Konto zu schleusen. Geld fließt hier also nicht zum Anbieter hin, sondern über Ihr Konto weiter, und genau das ist das Risiko.
Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).
Was über klever-beratung.de bekannt ist
Die BaFin-Mitteilung vom 06.11.2026 betrifft Stellen wie „Mitarbeiter in der Verwaltung im Home Office“ und „Kaufmännische Assistenz im Homeoffice“. Die Behörde vermutet, dass Beschäftigte Zahlungen Dritter auf dem eigenen Bankkonto entgegennehmen und anschließend weiterleiten oder in Kryptowerte umtauschen sollen. Diese Gelder stammten mutmaßlich von Menschen, die selbst Opfer von Betrug geworden seien.
Außerdem soll es keinen Zusammenhang zwischen der Website und einem ähnlich benannten, tatsächlich existierenden Unternehmen geben. Das reale Unternehmen wäre demnach selbst betroffen und nicht Betreiber der Seite. Eine Warnung der BaFin ist keine gerichtliche Feststellung, sie ist aber ein ernstzunehmender Hinweis.
- Die Website ist wie ein Auftritt einer IT-Beratung mit Sitz in Süddeutschland aufgebaut.
- Die Bewerbung läuft laut unserer Prüfung über ein „Mitarbeiterportal“ mit Login; Zugangsdaten sollen per E-Mail kommen.
- Erste Sicherheitszertifikate für die Domain wurden am 21.10.2026 ausgestellt, also 16 Tage vor der Warnung.
- Die Registrierungsdaten der Domain waren über die zuständige Stelle nicht abrufbar.
Warum klever-beratung.de ein Fall für genaues Hinsehen ist
Ein Jobangebot, bei dem das eigene Konto als Durchlaufstation dienen soll, hat mit normaler Büroarbeit nichts zu tun. Wer solche Zahlungen weiterreicht, wird in der Praxis oft „Finanzagent“ genannt. Ermittler können auch dann auf Beteiligte stoßen, wenn diese die Herkunft des Geldes nicht kannten.
Welche Schritte Betroffene oft schildern
Eigene Meldungen von Betroffenen zu dieser Seite liegen uns bisher nicht vor. Bei vergleichbaren Fällen werden meist folgende Abläufe beschrieben:
- Eine Stellenanzeige verspricht gutes Gehalt für wenig Aufwand im Homeoffice.
- Nach der Bewerbung gibt es Zugangsdaten für ein Portal und einen digitalen Vertrag.
- Verlangt werden Ausweisdokumente und die Kontodaten.
- Später sollen eingehende Beträge weitergeleitet werden, oft mit dem Hinweis auf eine Provision.
Warum Lohn und Provision ausbleiben können: typische Ausreden
Ob es bei klever-beratung.de zu solchen Forderungen kommt, ist offen. Bei vergleichbaren Angeboten werden häufig genannt:
- die Provision werde erst nach weiteren Transaktionen freigegeben
- zusätzliche Gebühren oder eine „Sicherheitsleistung“ seien nötig
- das Konto müsse erst „verifiziert“ werden
- Zahlungen seien eilig und dürften nicht nachgefragt werden
Seriöse Arbeitgeber verlangen weder Vorauszahlungen noch die Nutzung privater Konten für fremdes Geld. Drängen und Geheimhaltung sind klare Warnzeichen.
Was Sie jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten oder weiterleiten: Eingegangene Beträge nicht an Dritte überweisen und das Konto nicht weiter zur Verfügung stellen.
- Beweise sichern: Vertrag, E-Mails, Chats, Screenshots des Portals und Kontoauszüge aufbewahren.
- Die eigene Bank informieren: Sie kann bei auffälligen Eingängen prüfen und Rückrufe veranlassen; das ist ein Schritt, den Sie selbst gehen müssen.
- Zugänge prüfen: Passwörter für Onlinebanking und E-Mail ändern, falls Ausweiskopien oder Kontodaten übermittelt wurden.
- Offen bleiben: Wer Geld weitergeleitet hat, sollte das den Ermittlern gegenüber nicht verschweigen; ein frühes, ehrliches Vorgehen ist sinnvoll.
- Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
- Verdachtsmeldung bei Banküberweisungen: Bei Zahlungen über Bankkonten erstatten wir eine Verdachtsmeldung an die FIU (Financial Intelligence Unit); Kryptozahlungen lassen sich dagegen auf der Blockchain nachverfolgen.
Häufige Fragen zu klever-beratung.de
Ist klever-beratung.de seriös?
Die BaFin warnt vor den dort ausgeschriebenen Stellen. Wer sich bewirbt, könnte unbewusst an einer Kette zur Verschleierung von Betrugsgeldern teilnehmen. Eine gerichtliche Entscheidung dazu liegt uns nicht vor.
Ist klever-beratung.de Betrug?
Eine solche Wertung steht uns nicht zu. Die Behörde nennt den Verdacht, dass über die Stellen Gelder aus Straftaten weitergeleitet werden. Maßgeblich ist, was die Ermittlungsbehörden daraus machen.
Kann ich nach dem Job bei klever-beratung.de Geld zurückbekommen?
Das kann niemand zusagen, in vielen Fällen gelingt keine Rückzahlung. Wichtig sind frühe Schritte: Bank informieren, Belege sichern, Anzeige erstatten.
Wo kann ich klever-beratung.de melden?
Bei der Polizei per Strafanzeige und bei der BaFin als Verbraucherhinweis. Zusätzlich helfen wir bei der Aufbereitung der Unterlagen.
Fazit
Die BaFin warnt vor den Homeoffice-Stellen auf klever-beratung.de. Wer bereits Daten übermittelt oder Gelder weitergeleitet hat, sollte rasch handeln und Beweise sichern. Eine Ersteinschätzung geben wir kostenlos.
Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.
Quellen: BaFin-Mitteilung vom 06.11.2026, öffentliche Zertifikatsprotokolle, eigene Prüfung der Website am 06.11.2026. Stand: 06.11.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.
Weitere aktuelle Brokerwarnungen
Ihr Broker verweigert die Auszahlung? Schildern Sie uns Ihren Fall
Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.
Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

