infocoinbase.net Erfahrungen: Auszahlung nur gegen Gebühren?

infocoinbase.net Erfahrungen: Auszahlung nur gegen Gebühren und Kautionen? Was bekannt ist und was Betroffene tun können – kostenlose Ersteinschätzung.

Wer nach infocoinbase.net Erfahrungen sucht, weil sich ein Guthaben nicht abheben lässt, findet bislang wenig Verlässliches: Eine Warnung einer Finanzaufsicht haben wir nicht gefunden. Ende Oktober 2026 hat uns aber die Schilderung einer betroffenen Person erreicht, nach der statt einer Auszahlung immer neue Gebühren und „Kautionen“ verlangt worden seien. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).

Was über infocoinbase.net bekannt ist

Zu dieser Domain gibt es nach unseren Recherchen keine Behördenwarnung; auch die Warnungsdatenbank der BaFin enthielt bei unserer Abfrage am 31.10.2026 keinen Eintrag. Das ist keine Entwarnung, denn Behörden warnen oft erst mit großem Abstand.

Laut öffentlichen Registrierungsdaten (RDAP) wurde infocoinbase.net am 12. Januar 2025 angelegt, rund 21 Monate vor der Meldung bei uns. Beim Aufruf am 31.10.2026 war sie nicht erreichbar, weil kein Adresseintrag für einen Webserver existierte. Impressum, Geschäftsbedingungen und Betreiberangaben konnten wir daher nicht prüfen.

Zur Abgrenzung: Der Domainname erinnert an ein bekanntes, tatsächlich existierendes Krypto-Unternehmen. Einen Hinweis auf eine Verbindung zu diesem Unternehmen haben wir nicht gefunden und behaupten auch keine. Gemeint ist hier allein die Domain infocoinbase.net.

infocoinbase.net Erfahrungen: Was Betroffene berichten

Die Schilderung stammt von einer einzelnen Person und konnte von uns nicht überprüft werden. Wir geben sie ohne persönliche Angaben im Konjunktiv wieder:

  • Einstieg: Die Person habe sich auf einer angeblichen Handelsplattform Guthaben auszahlen lassen wollen; Kontakt per E-Mail-Support und Messenger.
  • Auszahlungswege: Eine Krypto-Börse und ein Wallet hätten nicht funktioniert, eine Überweisung aufs Bankkonto habe die Plattform mit Verweis auf „Schweizer Gesetze“ abgelehnt. Auch Zahlungsdienste und eine weitere Börse seien gescheitert („Empfang nicht möglich“).
  • Kartenversand: Zuletzt habe man eine Krypto-Karte schicken wollen, die sich angeblich nicht ins Ausland einführen lasse.
  • Forderungen: Bei jedem Schritt seien Gebühren und Kautionen verlangt worden, mal per Überweisung, mal in Kryptowährungen, jeweils an andere Empfänger. Der Gesamtbetrag liege im sechsstelligen Bereich.
  • Auffälligkeit: Erst später sei aufgefallen, dass der Support-Absender auf infocoinbase.net endete und nicht auf der Domain der Börse, die die Person für das Original hielt. Ob der Name bewusst ähnlich gewählt wurde, können wir nicht belegen.

Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden

Nach der Schilderung bekam jeder gescheiterte Auszahlungsweg eine neue Begründung, und zu jeder gehörte eine weitere Zahlung:

  • Gebühren und „Kautionen“: Vor der Freigabe müsse erst Geld nachfließen. Regulierte Anbieter ziehen Kosten direkt vom Guthaben ab; eine Kaution für die Auszahlung ist nicht üblich.
  • Angebliche Rechtslage und „Empfang nicht möglich“: Ein Verweis auf „Schweizer Gesetze“ ohne konkrete Vorschrift oder auf Börsen, die nichts annehmen könnten, lässt sich von außen nicht prüfen.
  • Kartenversand: Eine Auszahlung über eine per Post zu schickende Karte ist ungewöhnlich und kann Anlass für weitere Forderungen sein.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Keine weiteren Zahlungen leisten: Überweisen Sie keine Gebühren, Kautionen, Kartenkosten oder „Freischaltungen“, auch nicht in Teilbeträgen.
  2. Absenderadresse prüfen: Passt die Absenderdomain zu der Seite, die Sie eigentlich nutzen wollten? Speichern Sie alle Mails und Chats.
  3. Belege und Zahlungswege sichern: Überweisungen, Krypto-Transaktionen mit Adressen und Transaktions-IDs, Korrespondenz, datierte Screenshots.
  4. Bank und Börsen informieren: Ob eine Zahlung noch zurückgerufen werden kann, hängt vom Zeitablauf ab.
  5. Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
  6. Vorsicht vor angeblichen Helfern: Wer ungefragt anbietet, Ihr Geld gegen Vorkasse zurückzuholen, arbeitet oft mit denselben Methoden wie die Betreiber.

Häufige Fragen zu infocoinbase.net

Ist infocoinbase.net seriös – oder Betrug?

Dass infocoinbase.net seriös ist, lässt sich nicht belegen: Ein Betreiber ist nicht erkennbar, die Website nicht erreichbar, die geschilderten Forderungen sind unüblich. Ob Betrug oder Abzocke vorliegt, entscheiden Ermittler und Gerichte; bis dahin gilt: nichts mehr einzahlen.

Warum zahlt infocoinbase.net nicht aus?

Die tatsächlichen Gründe kennen wir nicht, nur die in der Schilderung genannten Begründungen. Sichern Sie jede Nachricht, die einen Grund nennt.

Kann ich mein Geld von infocoinbase.net zurückbekommen?

Eine Zusage kann niemand geben, auch wir nicht. Entscheidend sind Zahlungsweg und früh gesicherte Belege; je schneller Sie handeln, desto eher gibt es Ansatzpunkte, etwa bei Bank oder Börsen.

Wo kann ich infocoinbase.net melden?

Per Strafanzeige bei der Polizei oder über die Online-Wache Ihres Bundeslandes. Hinweise auf mögliche unerlaubte Angebote kann man zusätzlich der BaFin mitteilen.

Fazit

Zu infocoinbase.net gibt es keine Behördenwarnung, aber die Schilderung immer neuer Forderungen vor der Auszahlung. Wer nicht ausgezahlt bekommt, sollte nichts mehr zahlen und Belege sichern. Wir – ein Team aus IT-Forensik und Blockchain-Analyse, zusammen mit einem Rechtsanwalt – sehen uns Ihren Fall gern an.

Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.

Quellen: BaFin-Warnungsdatenbank (Abfrage am 31.10.2026 ohne Treffer zu infocoinbase.net); RDAP-Registrierungsdaten; anonymisierte Schilderung einer betroffenen Person. Stand: 31.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.

Ihr Broker verweigert die Auszahlung? Schildern Sie uns Ihren Fall

Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.

Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

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Timo Züfle
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