Wer infinite-yield.com Erfahrungen sucht, weil Gewinne nicht ausgezahlt werden, findet eine Warnung der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA vom 29. Oktober 2026, mit Zürcher Anschrift und ohne Handelsregistereintrag. Die Seite verspricht Tagesrenditen von 1,5 bis 4 Prozent und 40 Prozent in fünf Tagen; registriert wurde ihre Domain jedoch erst am 16. Februar 2026. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).
Was über infinite-yield.com bekannt ist
Die FINMA habe infinite-yield.com in ihre Warnliste aufgenommen, als Anschrift Zürich genannt und keinen Handelsregistereintrag verzeichnet. Die Liste nennt Anbieter, die nach Einschätzung der Aufsicht möglicherweise ohne Bewilligung arbeiten. Eine Bemerkung hinterlegte sie nicht; einen Tag später übernahm IOSCO I-SCAN den Eintrag. Mit ähnlich heißenden Unternehmen besteht nach unserem Wissen keine Verbindung.
Die Domain wurde am 16. Februar 2026 registriert, dasselbe Datum steht als „Last Updated“ in den Nutzungsbedingungen. Das erste Sicherheitszertifikat stammt vom 5. August 2026, im Internet Archive existiert die Seite nicht. Die Warnung folgte 255 Tage nach der Registrierung. BaFin und FMA haben nach unserer Prüfung nicht gewarnt.
Am 31. Oktober 2026 war die Seite auf Englisch erreichbar, mit Anmeldung, Login-Bereich und Live-Chat. Mit „Instant Withdrawals“ und „regulatory compliance“ wirbt sie, eine Bewilligung oder Registernummer nennt sie nicht. Angemeldet haben wir uns nicht.
infinite-yield.com Erfahrungen: Widersprüche und Warnsignale
- Gründung und Größe: „Since our founding in 2018“, „50K+ Active Investors“ und „$250M+ Total Invested“ stehen auf der Seite. Die Domain besteht erst seit 2026; Belege fehlen.
- Renditen: Die Startseite verspricht „up to 25% ROI“, unter „Investment Plans“ stehen dagegen 1,5 bis 4 Prozent täglich sowie 40 Prozent nach fünf Tagen. Der Plan „Infinite Cash“ stellt ab 50.000 US-Dollar 4 Prozent pro Tag über 60 Tage in Aussicht, rechnerisch rund 240 Prozent.
- Werbeprämien: Wer weitere Teilnehmer wirbt, erhält laut Seite einen „Referral Bonus“ von 5 bzw. 10 Prozent.
- Gründungsurkunde: Der Link „Certificate Of Incorporation PDF“ führt auf eine ZIP-Datei. Geöffnet haben wir sie nicht, und Sie sollten das ebenfalls lassen.
Kein seriöses Anlageprodukt wirft Tag für Tag mehrere Prozent ab. Ob eingezahltes Geld überhaupt angelegt wird, bleibt von außen unüberprüfbar. Bewilligte Institute führt das Verzeichnis der FINMA.
Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden
Zu Auszahlungen bei infinite-yield.com haben uns bisher keine Betroffenen geschrieben. Bei Plattformen mit festen Tagesrenditen hören Geschädigte in ähnlichen Fällen häufig diese Begründungen:
- Laufzeit: Der Plan laufe noch, vorher sei keine Auszahlung möglich. Die Seite nennt Laufzeiten von 7 bis 60 Tagen.
- Gebühr oder „Steuer“ vorab: Die Auszahlung werde erst nach einer Überweisung freigeschaltet. Seriöse Anbieter verrechnen Gebühren mit dem Guthaben.
- Höhere Einlage: Erst ein größerer Plan oder ein „Upgrade“ schalte das Guthaben frei. Wer nachzahlt, riskiert weiteren Verlust.
- Geldwäscheprüfung oder Kontosperre: Nach den Ausweisdokumenten folge eine „Sicherheitszahlung“. Solche Prüfungen verlangen Unterlagen, kein Geld.
Was Sie jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten: weder für Gebühren oder „Steuern“ noch für Freischaltungen oder ein „Upgrade“.
- Belege sichern: Kontoauszüge, Krypto-Belege mit Wallet-Adressen, E-Mails, Chats und Bildschirmfotos samt Kontostand.
- Ausweisdaten schützen: Wer Dokumente übermittelt hat, achtet auf Verträge oder Mahnungen im eigenen Namen.
- Bank oder Zahlungsdienstleister einschalten: Fragen Sie nach Rückruf oder Kartenrückbuchung; Krypto-Empfängeradressen melden Sie Ihrer Börse.
- Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
- Kryptozahlungen nachverfolgen lassen: Wohin Kryptowerte weiterliefen, lässt sich über die Blockchain oft nachvollziehen.
- Unaufgeforderten Helfern misstrauen: Wer gegen Vorkasse die Rückholung Ihres Geldes zusagt, gehört oft zur nächsten Stufe derselben Masche.
Häufige Fragen zu infinite-yield.com
Ist infinite-yield.com seriös – oder Betrug?
Die FINMA warnt, ein Handelsregistereintrag fehlt, eine Bewilligung nennt die Seite nicht. Ob strafbares Verhalten vorliegt, klären Ermittler und Gerichte; wir raten zu größter Vorsicht.
Warum zahlt infinite-yield.com nicht aus?
Dazu liegen uns keine Meldungen vor. Wer hingehalten wird, zahlt nichts nach und sichert Belege und Kontodaten.
Kann ich mein Geld von infinite-yield.com zurückbekommen?
Das hängt vom Einzelfall ab, eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Je früher Sie Bank oder Börse informieren und Belege sichern, desto eher lassen sich Kryptozahlungen nachverfolgen; eine Rückzahlung kann aber niemand zusagen.
Wo kann ich infinite-yield.com melden?
Per Strafanzeige bei der Polizei, vielerorts auch online. Zusätzlich nimmt die FINMA Hinweise entgegen; in Deutschland die BaFin.
Fazit
Die FINMA warnt seit dem 29. Oktober 2026 vor infinite-yield.com. Die Seite verspricht mehrere Prozent Rendite pro Tag, nennt eine Gründung 2018 und weist keine Bewilligung aus. Wer Kontakt hatte, zahlt nichts nach. Wir – ein Team aus IT-Forensik und Blockchain-Analyse – prüfen Fälle gemeinsam mit einem Rechtsanwalt, ohne Erfolg zuzusagen.
Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.
Quellen: Warnliste der FINMA (Meldung vom 29.10.2026); Bewilligtenverzeichnis der FINMA; IOSCO I-SCAN; Registrierungsdaten (RDAP); Internet Archive; Seitenabruf vom 31.10.2026. Stand: 31.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.
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Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.
Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

