Wer nach metroplustradings.com Erfahrungen sucht, weil sich dort kein Geld mehr abheben lässt, stößt zuerst auf eine Behördenwarnung: Seit dem 27. Oktober 2026 steht die Domain auf der Warnliste der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Website selbst war am 29. Oktober 2026 nicht mehr aufrufbar. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).
metroplustradings.com Erfahrungen: Was über die Domain bekannt ist
Die FINMA führt „METROPLUS TRADING“ unter der Internetadresse metroplustradings.com in ihrer Warnliste. Auf ihr stehen Anbieter, die womöglich ohne nötige Bewilligung tätig sind, obwohl ihre Tätigkeit eine solche erfordert. Die Behörde gibt eine Anschrift in Basel an, vermerkt aber, dass kein Handelsregister-Eintrag bestehe und kein Sitz genannt sei. Eine Begründung enthält der Eintrag nicht; ein bestimmtes Fehlverhalten ist damit noch nicht festgestellt. Was genau angeboten wurde, lässt sich nicht mehr prüfen: Die Website ist offline, das Internet-Archiv hat keine Fassung gespeichert.
Aus öffentlichen Daten lässt sich diese Zeitleiste ableiten:
- 9. Juli 2026: Der Domainname wird laut Registrierungsdienst RDAP angelegt.
- 6. September 2026: Für die Domain wird ein Sicherheitszertifikat ausgestellt, 59 Tage nach der Registrierung.
- 27. Oktober 2026: Die FINMA nimmt den Eintrag in ihre Warnliste auf, 110 Tage nach der Registrierung.
- 28. Oktober 2026: Das Domain-Register verzeichnet eine letzte Änderung; seitdem lautet der Status „client hold“.
Diesen Status vergibt üblicherweise der Registrar; er verhindert, dass die Adresse im Internet aufgelöst wird. Wer ihn veranlasst hat, bleibt unklar; ein Zusammenhang mit der Warnung ist nicht belegt. Neben der FINMA fanden wir keine weitere Behördenwarnung, weder bei der BaFin und der österreichischen FMA noch in der Datenbank der IOSCO (Abfrage vom 29. Oktober 2026). Das bedeutet nicht, dass das Angebot zugelassen wäre; Behörden warnen oft zeitversetzt.
Ist metroplustradings.com Abzocke? Warnsignale im Überblick
Von außen lässt sich das nicht beweisen. Zur Vorsicht mahnen aber eine nur wenige Monate alte Domain, ein Warneintrag ohne Handelsregister-Eintrag und ohne Sitz sowie eine abgeschaltete Website, deren früherer Inhalt sich nicht mehr nachvollziehen lässt. Ihre eigenen Belege sind deshalb oft die einzige Quelle.
Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden
Was Kunden von Metroplus Trading bei einem Auszahlungswunsch entgegengehalten wurde, geht aus unserem Material zu dieser Domain nicht hervor. Aus Fällen mit Anbietern ohne Bewilligung sind diese Forderungen bekannt; für diese Domain sind sie nicht belegt:
- Gebühr oder Steuer vorab: Das Guthaben werde erst nach einer weiteren Überweisung freigegeben.
- Freischaltung oder Geldwäscheprüfung: Das Konto bleibe gesperrt, bis ein zusätzlicher Betrag eingegangen sei.
- Mindestumsatz oder Kontosperre: Ausgezahlt werde erst nach einem bestimmten Handelsvolumen.
Ein beaufsichtigtes Institut verrechnet Kosten mit dem Guthaben; Vorauszahlungen der Kunden verlangt es nicht.
Was Sie jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten: Das gilt auch, wenn es um angebliche „Gebühren“, „Steuern“ oder eine „Freischaltung“ geht. Geben Sie keine Ausweisdaten oder Passwörter heraus.
- Belege sichern: Überweisungsbelege, Kontoauszüge, Transaktions-IDs, Wallet-Adressen, E-Mails, Chats und Bildschirmfotos. Löschen Sie nichts.
- Bank oder Kryptobörse informieren: Fragen Sie nach einem Rückruf der Zahlung; je früher, desto eher ist das möglich.
- Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
- Kryptozahlungen nachverfolgen lassen: Zahlungen in Kryptowährungen lassen sich auf der Blockchain verfolgen; endet die Spur bei einer regulierten Börse, können Ermittler dort Auskünfte einholen. Bei Banküberweisungen erstatten wir eine Verdachtsmeldung an die FIU.
- Vorsicht bei Hilfsangeboten: Wer sich ungefragt meldet und Hilfe nur gegen Vorkasse anbietet, will meist ein zweites Mal verdienen.
Häufige Fragen zu metroplustradings.com
Ist Metroplus Trading seriös – oder Betrug?
Ein abschließendes Urteil ist von außen nicht möglich. Zur Vorsicht mahnen der FINMA-Eintrag, der fehlende Handelsregister-Eintrag und die nur wenige Monate alte, inzwischen abgeschaltete Domain. Ob Betrug vorliegt, klären Ermittler und Gerichte.
Warum zahlt Metroplus Trading nicht aus?
Gesicherte Angaben haben wir dazu nicht, denn die Website ist nicht mehr einsehbar. Wer für eine Auszahlung zuerst zahlen soll, sollte nichts nachzahlen.
Kann ich mein Geld von Metroplus Trading zurückbekommen?
Garantieren kann das niemand, auch wir nicht. Sitzen die Verantwortlichen im Ausland, ist die Durchsetzung schwierig und langwierig. Je früher Belege gesichert und Zahlungswege geklärt sind, desto eher bleiben Möglichkeiten offen.
Wo kann ich Metroplus Trading melden?
Per Strafanzeige bei der Polizei, auch online über die Internetwache. Zusätzlich nimmt die FINMA Hinweise zu unerlaubt tätigen Anbietern entgegen; bei Zahlungen aus Deutschland ist auch die BaFin eine Anlaufstelle.
Fazit
Zu metroplustradings.com liegt eine FINMA-Warnung vom 27. Oktober 2026 vor, die Domain war da erst knapp vier Monate alt und ist inzwischen nicht mehr aufrufbar. Wer eingezahlt hat, überweist nichts mehr nach und sichert Belege. Wir prüfen Unterlagen mit IT-Forensik und Blockchain-Analyse zusammen mit einem Anwalt, ohne Erfolg zuzusagen.
Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.
Quellen: FINMA-Warnliste, Eintrag METROPLUS TRADING vom 27.10.2026; Domain-Registrierungsdaten (RDAP); eigene Prüfung der Erreichbarkeit sowie Abfragen bei BaFin, FMA und IOSCO am 29.10.2026. Stand: 29.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.
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Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.
Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

