Wer pcmarketde.com Erfahrungen sucht, ist meist über eine WhatsApp-Gruppe auf die App PCM PRO gestoßen. Die BaFin warnte schon am 6. Juni 2025 vor der Handelsplattform „Pioneer Coin Market“, die unter dieser Domain laufen sollte. Im Oktober 2026 schilderte uns jemand einen ähnlichen Verlauf: Gebühren vor der Auszahlung, danach eine gelöschte App. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).
pcmarketde.com Erfahrungen: Was über PCM PRO bekannt ist
Rechtsgrundlagen sind das Kreditwesengesetz (§ 37 Abs. 4) und das Kryptomärkteaufsichtsgesetz (§ 10 Abs. 7). Nach Darstellung der BaFin böten die Verantwortlichen Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen ohne Genehmigung an; beaufsichtigt würden sie nicht. Deutsche Anleger würden per WhatsApp-Gruppe oder Chat zur Anmeldung gedrängt, dort kursierten Kaufempfehlungen für Wertpapiere und Kryptowährungen, gehandelt werde über die Plattform. Ihr Rat: Tipps mit unabhängigen Quellen abgleichen, vor allem bei angeblichen KI-Systemen mit Gewinnversprechen.
Wer dahintersteht, verrät die Mitteilung nicht: Anschrift und Firmensitz fehlen, die Herkunft aus den USA ist unbestätigt. Bei FINMA, FMA (Österreich) und im IOSCO-Portal fanden wir am 24.10.2026 keinen Eintrag.
Vom Internetauftritt ist nichts übrig: Am 24.10.2026 löste pcmarketde.com nicht mehr auf, ein Registrierungseintrag existiert nicht mehr, im Internet-Archiv gibt es keine Kopie. Laut Zertifikatsprotokollen war die Domain mit Subdomains jedoch seit 16.05.2025 technisch eingerichtet, 21 Tage vor der Warnung. Das letzte Zertifikat endete am 26.06.2026.
Was Betroffene berichten
Bisher meldete sich eine Person bei uns (Oktober 2026). Die Schilderung ist ungeprüft; wir geben sie anonymisiert wieder:
- Einstieg: Über eine WhatsApp-Gruppe, deren Name dem der angeblich amerikanischen Firma aus der BaFin-Mitteilung entsprochen habe.
- Angebot: „Futures-Deals“ auf Kryptowerte mit hohen Gewinnen, ausgeführt in der App PCM PRO.
- Einzahlung: Das Startkapital sei per Überweisung geflossen; Angaben zu Höhe und Datum fehlen.
- Hürde: Bevor etwas ausgezahlt werden sollte, habe die Plattform Gebühren verlangt.
- Ausgang: Die App sei nach der Gebührenzahlung gelöscht worden, eine Erstattung gab es laut Schilderung nicht.
Die Meldung kam gut 16 Monate nach der Warnung. Wann genau gezahlt wurde, gemessen am 6. Juni 2025, bleibt offen und ergibt sich erst aus den Kontoauszügen. Ein Gewinn in einer App ist noch kein Auszahlungsanspruch.
Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden
Bekannt ist eine Forderung: Gebühren, die vor einer Auszahlung zu überweisen waren. Bei ähnlichen Gruppenmodellen kommen oft weitere Begründungen dazu:
- eine Gebühr für die „Freischaltung“ des Guthabens
- eine angebliche Steuer, die vorab zu zahlen sei
- eine „Sicherheitsprüfung“ oder Geldwäschekontrolle gegen Bezahlung
Seriöse Anbieter ziehen Kosten vom Guthaben ab und verlangen vorher kein frisches Geld. Dass eine App nach der Gebührenzahlung verschwindet, wird in vielen Betrugsfällen beschrieben; ein Beleg für die Absichten der Betreiber ist das allein nicht.
Was Sie jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten: Selbst angebliche Freischaltungs-, Steuer- oder Bearbeitungsgebühren bleiben ungezahlt.
- Unterlagen bewahren: Zahlungsbelege samt Empfängerkonto, den WhatsApp-Verlauf (Chat exportieren), Telefonnummern, Gruppennamen und Screenshots, solange vorhanden.
- Bank einschalten: Erklären Sie der Bank, was passiert ist, und bitten Sie um Prüfung eines Rückrufs; bei Überweisungen bietet das Empfängerkonto die beste Spur.
- Zahlungen zeitlich ordnen: Notieren Sie, welche Überweisung wann und wohin ging, und vergleichen Sie die Daten mit dem 6. Juni 2025.
- Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und – bei Kryptozahlungen – den auf der Blockchain nachverfolgten Transaktionen auf und reichen sie für Sie ein.
- Zugänge schützen: Haben Sie Zugangsdaten preisgegeben, vergeben Sie neue Kennwörter für Bank- und Börsenkonten und schalten Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung ein.
- Rückhol-Angeboten nicht trauen: Hilfe nach dem Verlust nur gegen Vorkasse ist oft die nächste Stufe derselben Masche.
Häufige Fragen zu pcmarketde.com
Ist PCM PRO seriös oder Betrug?
Gegen Seriosität sprechen die BaFin-Warnung vom 6. Juni 2025, die fehlende Erlaubnis und der verschwundene Internetauftritt. Ob ein strafbarer Betrug vorliegt, ist Sache von Ermittlern und Gerichten.
Warum zahlt PCM PRO nicht aus?
Laut Schilderung wurden vor einer Auszahlung Gebühren verlangt, danach sei die App verschwunden. Den Grund kennen wir nicht; seriöse Anbieter fordern solche Vorabzahlungen nicht.
Kann ich mein Geld von PCM PRO zurückbekommen?
Versprechen lässt sich das nicht. Wichtig ist, Chats und Belege zügig zu sichern; Kryptozahlungen lassen sich auf der Blockchain nachverfolgen, bei Banküberweisungen erstatten wir eine Verdachtsmeldung an die FIU.
Wo kann ich PCM PRO melden?
Zuständig sind Polizei und Staatsanwaltschaft; eine Strafanzeige geht auch online. Die BaFin sammelt Hinweise ebenfalls, etwa als Verbraucherbeschwerde.
Fazit
Zu pcmarketde.com gehören eine BaFin-Warnung, eine abgeschaltete Domain und eine Schilderung mit Gebühren vor der Auszahlung. Ob man von Abzocke sprechen darf, entscheiden die Behörden; wer Geld eingezahlt hat, überweist besser nichts mehr und sichert Chats und Belege rasch. Ihre Unterlagen sehen sich bei uns Forensiker und ein Rechtsanwalt an; eine Erfolgszusage ist damit nicht verbunden.
Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.
Quellen: Mitteilung der BaFin vom 06.06.2025; Warnliste der Schweizer FINMA; RDAP-Abfrage; Zertifikatsprotokoll; Internet-Archiv; Schilderung einer Person (Oktober 2026, ungeprüft); DNS-Test vom 24.10.2026. Stand: 25.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.
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Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern die Beweise, verfolgen Kryptozahlungen auf der Blockchain nach, erstatten bei Banküberweisungen eine Verdachtsmeldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) und auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Rückzahlung kann seriöserweise niemand zusagen – aber je früher Belege gesichert sind, desto eher lassen sich Kryptozahlungen auf der Blockchain nachverfolgen.
Direkter Draht: Telefon +49 175 1259351 (Timo Züfle, IT-Forensiker) · per WhatsApp schreiben · E-Mail [email protected] – oder nutzen Sie einfach das Formular:

