allenbygroup.com Erfahrungen: Auszahlung abgelehnt? BaFin warnt

allenbygroup.com Erfahrungen: BaFin warnt vor Identitätsmissbrauch, Betroffene berichten von abgelehnten Auszahlungen. Kostenlose Ersteinschätzung.

Wer nach Erfahrungen mit allenbygroup.com sucht, weil eine Auszahlung abgelehnt wurde, findet eine Warnung der BaFin vom 23. Juli 2026. Die Behörde spricht von Identitätsmissbrauch: Die unbekannten Betreiber träten unter dem Namen eines britischen Unternehmens auf, der zu Unrecht verwendet werde. Bei uns haben sich zwei Betroffene gemeldet (Juni und September 2026); sie berichten von abgelehnten Auszahlungen und anhaltenden Anrufen. Sie kommen nicht an Ihr Geld? Schildern Sie uns Ihren Fall – die Ersteinschätzung ist kostenlos (Formular am Ende dieser Seite).

allenbygroup.com Erfahrungen: Was über die Website bekannt ist

Die BaFin warnt vor Angeboten auf allenbygroup.com. Nach ihren Erkenntnissen böten die Betreiber dort Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an und unterlägen nicht ihrer Aufsicht (§ 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz). Das britische Unternehmen, dessen Name missbraucht werde, betreibe die Seite nicht; wir nennen es nicht.

Laut Registrierungsdaten (RDAP) besteht die Domain seit dem 8. Mai 2026, die Warnung kam 76 Tage später. Die Seite nennt sich „Allenby Group“, ist auf Deutsch und Englisch abrufbar und hatte im Oktober einen Kundenbereich. Sie wirbt mit Forex, Bitcoin und Ethereum, einem Hebel bis 1:100, hohem Kapital und einer Regulierung; eine nachprüfbare Zulassung fanden wir nicht. Bei FMA, FINMA und im IOSCO-Portal gab es am 23. Oktober 2026 keine Warnung zu dieser Domain.

Was Betroffene berichten

Zwei Personen haben sich gemeldet. Ihre Berichte sind nicht überprüft und hier ohne persönliche Angaben zusammengefasst:

  • Einstieg: Eine Person habe nach einer Fernsehdebatte über KI-gestützten Handel im Netz gesucht und sei so auf allenbygroup.com gestoßen. Gleich danach sei ihr eine weitere Adresse für die Anmeldung mitgeteilt worden, und ein vermeintlicher Mitarbeiter mit Schweizer Vorwahl habe angerufen.
  • Einzahlung: Eine zweite Person habe zunächst nur wenige hundert Euro überwiesen; im Konto sei danach ein Vielfaches davon angezeigt worden (unter 5.000 Euro).
  • Hürden bei der Auszahlung: Der Antrag sei wiederholt ohne Angabe von Gründen abgelehnt worden, Nachfragen habe der Kundenservice nicht beantwortet.
  • Folgen: Als sich die erste Person erneut einloggen wollte, habe ihr E-Mail-Dienst die Seite als gefährlich markiert; sie habe per E-Mail gekündigt, doch Anrufe und Mails seien nicht abgerissen.

Ob echte Handelsgeschäfte hinter dem Guthaben standen, wissen wir nicht; zwei Berichte lassen sich nicht verallgemeinern.

Warum die Auszahlung scheitert: typische Ausreden

In beiden Berichten gab es keine Begründung: abgelehnt, dann Schweigen. Aus anderen Fällen kennen wir Forderungen, die oft folgen:

  • Zahlung vorab: Bevor etwas fließe, seien eine „Freigabegebühr“ oder eine Steuer fällig. Wer ordentlich arbeitet, zieht Kosten vom Guthaben ab.
  • Geldwäsche-Check: Das Konto sei „eingefroren“, bis zusätzliches Geld eintreffe. Eine echte Prüfung verlangt Papiere, kein Geld.
  • Umsatzvorgabe, Sperre oder Upgrade: Eine Auszahlung gebe es erst nach einem Mindestvolumen oder im nächsthöheren Paket.

Allen gemeinsam: Vor der Auszahlung soll weiteres Geld fließen; ein regulierter Broker zahlt auf das Einzahlungskonto zurück.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Keine weiteren Zahlungen leisten: weder für „Gebühren“ oder „Steuern“ noch für eine „Freischaltung“.
  2. Zugänge schützen: Passwörter für E-Mail und Banking ändern, keine Fernwartungssoftware installieren, keine Ausweisdaten mehr senden.
  3. Belege sichern: Überweisungen, Kontoauszüge, E-Mails, Rufnummern, Bildschirmfotos des Kundenbereichs und beide Login-Adressen.
  4. Bank informieren: Schildern Sie den Vorgang und fragen Sie nach einem Rückruf der Zahlung; je früher, desto eher geht das.
  5. Strafanzeige erstatten – gern über uns: Wir bereiten die Strafanzeige mit allen Belegen und den nachverfolgten Zahlungswegen auf und reichen sie für Sie ein.
  6. Zahlungswege nachverfolgen lassen: Die Empfängerkonten auf Ihren Belegen zeigen, wohin das Geld weiterlief.
  7. Vorsicht bei Hilfsangeboten: Wer unaufgefordert Kontakt aufnimmt und für eine „Rückholung“ Vorkasse verlangt, will meist nur ein zweites Mal verdienen.

Häufige Fragen zu allenbygroup.com

Ist allenbygroup.com seriös – oder Betrug?

Die BaFin warnt vor fehlender Erlaubnis und Identitätsmissbrauch, zwei Betroffene berichten von abgelehnten Auszahlungen. Das spricht gegen Seriosität. Ob strafbare Abzocke vorliegt, entscheiden Ermittler und Gerichte.

Warum zahlt Allenby Group nicht aus?

Den beiden Personen wurde keine Begründung genannt. Wer Gebühr, Steuer oder Prüfung vorab zahlen soll, sollte nichts überweisen: Für eigenes Guthaben verlangt ein regulierter Anbieter nichts.

Kann ich mein Geld von Allenby Group zurückbekommen?

Garantieren kann das niemand, auch wir nicht. Frühes Handeln verbessert die Aussichten: Belege sichern, Bank informieren, Anzeige erstatten und Zahlungswege nachvollziehen lassen.

Wo kann ich Allenby Group melden?

Per Strafanzeige bei der Polizei, auch online über die Internetwache Ihres Bundeslandes. Zusätzlich können Sie die BaFin per Verbraucherbeschwerde informieren.

Fazit

Im Fall von allenbygroup.com stehen eine BaFin-Warnung wegen Identitätsmissbrauchs, eine junge Domain und zwei Berichte über abgelehnte Auszahlungen. Wer dort eingezahlt hat, sollte nichts nachzahlen und seine Belege sichern. Unser Team aus IT-Forensik und Blockchain-Analyse wertet Ihre Unterlagen zusammen mit einem Rechtsanwalt aus; Erfolgsversprechen gibt es von uns nicht.

Eine ausführliche Zeitleiste mit allen Quellen finden Sie bei brokercheck-24.de.

Quellen: BaFin-Warnung vom 23.07.2026; Registrierungsdaten (RDAP); FINMA, FMA und IOSCO (jeweils abgefragt am 23.10.2026); Berichte von zwei Betroffenen (anonymisiert, nicht überprüft). Stand: 23.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sollten Betreiber oder Beteiligte Angaben für unzutreffend halten, nehmen wir Hinweise gern über das Kontaktformular entgegen.

Ihr Broker verweigert die Auszahlung? Schildern Sie uns Ihren Fall

Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Anwalt und Blockchain-Forensiker prüfen Ihren Fall gemeinsam: Wir sichern Beweise, verfolgen Zahlungswege nach und erstatten auf Wunsch die Strafanzeige für Sie. Eine Erfolgsgarantie kann seriöserweise niemand geben – aber je früher Sie handeln, desto besser lassen sich Zahlungswege nachvollziehen.

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Timo Züfle
Timo Züfle
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